

An so einem wirklich heißen Wochenende gibt es nur 2 Möglichkeiten. Ab ins Schwimmbad oder hinauf in die Berge. Wir folgten einer Einladung zum Klettern ohne zu wissen, was da auf uns zukommt. Zeitig am Morgen fuhren wir gemeinsam zur Hohen Wand, ein wunderbares Kletterparadies. Erika und Sepp, zwei erfahrene Bergprofis - wir "blutige" Anfänger. Dort angekommen ging es dann richtig zur Sache. In voller Montur und immer gut abgesichert hantelten wir uns die ersten Felswände hinauf. Es war eine tolle Erfahrung. Es folgte ein schwieriger Klettersteig der uns ziemlich zusetzte. Kratzer und zittrige Hände waren die Folgen aber die Begeisterung war größer als die Müdigkeit. Unser "Bergfex" Sepp hat Euphorie schamlos ausgenützt und uns zuguterletzt auf die "Blutspur", ein Klettersteig mit höchstem Schwierigkeitsgrad, geführt. Wer wissen will, warum diese gnadenlose und unendliche Felswand "Blutspur" heißt, kann's gerne mal versuchen. Es gab kein Zurück und nur eine Möglichkeit: Hinauf zum Gipfel. Zentimeter für Zentimeter ging es dann doch an's Ziel. Halleluja! Ein tolles Gefühl. Blasen, Kratzer und Abschürfungen waren dann nicht so wichtig. Unsere Hände waren nacher ziemlich "zittrig und kraftlos" aber das halb-verschüttete Bier danach war herrlich.

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